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Stadtwaldweiher

Schwanenfamilie auf der Eisscholle

06.12.2016

Die Schwanenfamilie sonnt sich bei winterlichen Temperaturen auf einer Eisscholle mitten im Stadtwaldweiher.

 

Aachener Weiher

Familie vom Clarenbachkanal am Aachener Weiher

27.11.2016

Seit einigen Wochen hat sich die Familie vom Clarenbachkanal am Aachener Weiher eingefunden. Sie ist mit dem letzten der ehemals sechs Jungschwäne dort unterwegs.

 

Decksteiner Weiher

Erneut Schwan von Angelhaken befreit

25.11.2016

Der Tierretter Stefan Bröckling (www.tiernotruf.de) hat auf dem Decksteiner Weiher wieder einen Schwan von einem Angelhaken befreien müssen. Der Kölner Stadtanzeiger berichtet in einem Artikel vom 25.11.2016 darüber.

 

Lindenthaler Kanäle

Noch drei Schwäne am Rautenstrauchkanal

23.10.2016

Jetzt sind nur noch drei Schwäne im Rautenstrauchkanal, davon ein Jungschwan. Von dessen fünf Geschwistern befinden sich zwei in der Auffangstation und drei sind in der Kolonie am Decksteiner Weiher.

 

Decksteiner Weiher

Wieder Schwan mit Angelmüll

05.11.2016

Heute wurde am Decksteiner Weiher wieder ein Schwan mit Angelblei im Schnabel gefunden. Aufmerksame Passanten haben die Feuerwehr gerufen die dann später auch eintraf. Der Schwan war da aber schon weit auf den Decksteiner Weiher rausgeschwommen. Er konnte deshalb nicht mehr eingefangen werden.

Unsere Beobachtungen deuten darauf hin, dass es dem Schwan später gelungen sein könnte, sich von dem Unrat zu befreien. Wenn Sie den Schwan mit dem Angelblei dennoch beobachten senden Sie bitte eine e-Mail an info@schwaene.koeln oder schicken Sie eine Nachricht auf Facebook.

Dabei wird es sicherlich nicht ganz einfach den Überblick zu behalten, denn am Decksteiner Weiher haben sich inzwischen rekordverdächtige 86 Schwäne eingefunden.

Das Foto zeigt den Schwan wie er den Fremdkörper durch Kopfschütteln los werden will.

 

Stadtwaldweiher

Schwanenfamilie immer noch zusammen

01.11.2016

Die Schwanenfamilie am Stadtwaldweiher ist immer noch vollständig zusammen. Vertreibungsversuche wurden bisher nicht beobachtet, im Gegenteil: Alles wirkt sehr harmonisch und auch die Jungschwäne hegen offensichtlich Sympathien für einander.

 

Stadtwaldweiher

Schwäne am Stadtwaldweiher

07.10.2016

Die Jungschwäne dort sind noch bei den Eltern und passen zusammen mit Papa Schwan auf, dass keine fremden Schwäne in ihr Revier einziehen. Regelmäßig machen sie Flugübungen und ruhen sich anschließend auf ihrem Lieblingsplatz an der Eiche aus.

 

Decksteiner Weiher

Große Schwanenkolonie am Decksteiner Weiher

07.10.2016

Es sind zur Zeit 63 Schwäne auf dem Decksteiner Weiher unterwegs. Es gibt eine neue Familie mit drei Jungschwänen und sogar ein Trauerschwan hat sich eingefunden. Der erste Jungschwan vom Rautenstrauchkanal ist dort auch gelandet. Er hat sich zeitweilig der anderen Familie angeschlossen.

 

Decksteiner Weiher

Wieder Schwan mit Angelschnur

07.09.2016

Am Decksteiner Weiher wurde wieder ein Schwan mit einer Angelschnur im Schnabel beobachtet. Das Tier musste eingefangen und zur weiteren Behandlung in eine Auffangstation gebracht werden.

 

Lindenthaler Kanäle

Stockente mit Frittierfett kontaminiert

Update 05.09.2016

Leider sind noch mehr Wasservögel mit dem Öl in Berührung gekommen. Eine weitere Stockente konnte eingefangen werden und ist inzwischen in der Auffangstation. Ganz schlimm ist es für ein Teichhuhn, dessen Gefieder regelrecht trieft. Das Öl hat den Nässeschutz des Gefieders zerstört.

Auch der Kölner Stadtanzeiger berichtet in einem Artikel ausführlich über den Vorfall.

 

Lindenthaler Kanäle

Frittenfett

01.09.2016

Vermutlich mit illegal entsorgtem Frittierfett ist ein Stockentenerpel am Clarenbachkanal in Berührung gekommen. Für das Tier ist der Kontakt mit der übel riechenden fetthaltigen Substanz lebensbedrohlich. Es kann nicht mehr ins Wasser, da die wasserabweisende Schutzschicht des Gefieders beschädigt ist. Das Wasser kann so ins Federkleid eindringen und den Vogel unterkühlen - sein Todesurteil! Bereits geringste Mengen Öl im Wasser nimmt dem Gefieder seine wasserabweisende Dichtigkeit.

Der Erpel wurde im Laufe des Tages eingefangen und in eine Auffangstation gebracht. Dort muss er zunächst aufgepäppelt werden. Später folgt dann eine aufwändige Waschprodur, um seine Gefieder vom Frittierfett zu reinigen. Erst wenn der Gefiederschluss wieder hergestellt ist und sich die Ente wieder auf natürliche Art einfetten kann wird sie endlich in die Freiheit entlassen.

Auf den Fotos ist das durchfeuchtete Gefieder des Erpels gut zu erkennen

 

Lindenthaler Kanäle

Der weiße Jungschwan ist in der Auffangstation

18.08.2016

Gestern wurde mehrfach von Spaziergängern beobachtet, wie der weiße noch nicht flugfähige Jungschwan böse von seinen Eltern und auch einigen der Geschwister attackiert und gebissen wurde. Sie trieben ihn durch den Kanal. Seit mehreren Tagen wurde er schon gemobbt.

Da solche Vertreibungen mit schlimmen Verletzungen oder gar tödlich enden können, wurde er in eine Auffangstation gebracht.

Im Kreis seiner Geschwister

Entspannt auf dem Kanal

 

Lindenthaler Kanäle

Schwäne, Enten, Blässhühner und Teichhühner mit Küken im Rautenstrauchkanal

06.08.2016

Die Schwäne, Enten, Blässhühner und Teichhühner sind derzeit mit ihren Küken in den verschiedenen Abschnitten des Rautenstrauchkanals unterwegs. Besonders erfreulich ist, dass das Teichhuhn gleich zweimal Bruterfolg hatte, weil es in der Vorwarnstufe der Roten Liste gefährdeter Arten geführt wird.

 

Stadtwaldweiher

Idylle am Schilfgürtel

18.07.2016

Am Abend bezieht die Schwanenfamilie ein neues Quartier am Schilfgürtel.

 

Lindenthaler Kanäle

Schwanen- und Entenküken im Rautenstrauchkanal unterwegs

16.07.2016

Während Papa Schwan die Kanadagänse fernhält gründelt der Nachwuchs im Rautenstrauchkanal.

Die Entenfamilie sucht eine ruhige Stelle, an der sich die Küken ungestört trocknen können und nicht dauernd wieder ins Wasser getrieben werden.

 

Lindenthaler Kanäle

Bruterfolg der Blässhühner

02.07.2016

Gut versteckt im Laichkraut mitten auf dem Rautenstrauchkanal sind bei den Blässhühnern Küken geschlüpft. Blässhühner sind Nestflüchter, deshalb wird auch gleich die Umgebung erkundet.

Das Blässhuhnküken ist alleine im Laichkraut unterwegs.

Gleich nebenan tun sich die Kanadagänse am Laichkraut gütlich.

 

Aachener Weiher

Kanadagans mit Angelschnur

01.07.2016

Heute ist von Stefan Bröckling (tiernotruf.de) eine Kanadagans geborgen worden, um deren rechtes Bein sich eine Angelschnur gewickelt hatte. Die Gans konnte bereits nicht mehr richtig gehen und stehen und auch das Schwimmen klappte nur noch mühsam. Die Angelschnur hatte sich bereits tief in das rechte Bein gearbeitet. Sie musste vom Tierarzt entfernt werden.

Die Gans befindet sich jetzt in der Pflegestation und wird vermutlich in einer Woche wieder ausgewildert.

 

Stadtwaldweiher

Badefreuden

26.06.2016

Die Jungschwäne genießen ein ausgiebiges Bad im Stadtwaldweiher.

 

Lindenthaler Kanäle

Regelmäßige Ausflüge zum Clarenbachkanal

18.06.2016

Die Schwanenfamilie vom Aachener Weiher unternimmt regelmäßig kurze Ausflüge an die Kanäle. Diesmal endete die Inspektionsreise erst am Ende des Rautenstrauchkanals auf Höhe der Landgrafenstraße.

Bei jedem Ausflug muss die Universitätsstraße überquert werden. In der Vergangenheit haben sich häufig Passanten oder Autofahrer gefunden, die die Schwäne dabei begleitet haben und den Verkehr sicherten.

Abhalten lassen sich die Schwäne von ihren Fußmärschen nicht – zurücktreiben verschiebt den Ausflug nur.

Beim Ausflug am Clarenbachkanal

 

Stadtwaldweiher

Schwäne nur noch mit sechs Küken

16.06.2016

Eines der Schwanenküken vom Stadtwaldweiher ist über Nacht verschwunden.

Jetzt nur noch zu acht

 

Stadtwaldweiher

Schwanenfamilie beginnt sich einzuleben

10.06.2016

Nachdem die Schwanenfamilie nun zehn Tage zusammen auf dem Weiher verbracht hat ist etwas Ruhe eingekehrt. Zwar reagieren die Schwäne immer noch recht gereizt auf allzu dichte Annäherung, das ist aber nicht ungewöhnlich. Der Schutzzaun konnte entfernt werden.

Während der Schwan ab und an noch mit Imponiergehabe auf sich aufmerksam macht …

… zieht sie mit den Küken ruhig ihre Bahnen.

Auch längere Ausflüge an Land gehören zum Programm.

 

Blücherpark

Schwan wieder zurück

09.06.2016

Heute ist der Schwanenmann aus der Auffangstation entlassen und wieder zum Blücherpark gebracht worden. Leider wurde in der Zwischenzeit das Gelege zerstört. Dies ist der zweite Verlust der Eier in diesem Jahr.

Begrüßungszene nach der Rückkehr

 

Blücherpark

Schwan durch Hundebiss schwer verletzt

07.06.2016

Der Schwan im Blücherpark ist am Nachmittag von einem Hund in das rechte Flügelgelenk gebissen worden. Er trug eine große Fleischwunde und eine Gelenkverletzung davon. Nach einer Notoperation ist er zur Behandlung in eine Auffangstation gebracht worden.

Wir suchen Zeugen. Falls Sie etwas gesehen haben, mailen Sie bitte an info@schwaene.koeln.

Auch der Kölner Stadt-Anzeiger und der Express berichten darüber.

Der verletzte Schwan im Blücherpark

Geborgen von Stefan Bröckling

Die Wunde musste genäht werden

 

Stadtwaldweiher

Schwanenvater wieder zurück

01.06.2016

Der Schwan, der am vergangenen Samstag in die Auffangstation zur Behandlung gebracht worden war, ist zurück. Sein Zustand hatte sich so stabilisiert, dass ihn Tierretter Stefan Bröckling heute wieder zu seiner Familie an den Stadtwaldweiher gebracht hat.

Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über die Rückkehr des Schwans.

Stefan Bröckling trägt den Schwan zum Weiher, an dem sich die Familie aufhält.

Die Schwanenfrau bemerkt sofort, dass ihr Mann in der Transportbox ist und fliegt eilig dazu. Sie lässt sogar ihre Küken alleine.

Nach kurzer Orientierung schwimmt der Schwan auf seine Familie zu und …

… fliegt dann stürmisch zu seinen Küken.

Die Familie zieht nun wieder zusammen ihre Bahnen.

 

Aachener Weiher

Schwäne testen die neuen Kükentreppen

31.05.2016

Die Schwäne haben die neuen vor kurzem von der Stadt installierten Kükentreppen einem intensiven Praxistest unterzogen. Unter den strengen Augen der Schwanenmama kletterten die Küken die steile Rampe empor.

 

Stadtwaldweiher

Schwan zur Auffangstation gebracht

28.05.2016

Da sich der Zustandstand des Schwans verschlechtert hatte musste er heute in die Auffangstation nach Hattingen gebracht werden. Die Schwanenfrau muss sich nun alleine um ihre sieben Küken kümmern.

Wir bitten Sie Abstand zu halten, wenn die Schwanenfamilie an Land ist, um sie nicht zusätzlich zu beunruhigen.

UPDATE 29.05.2016: Der Kölner Stadt-Anzeiger hat zu den Geschehnissen zwei Artikel am 25.05.2016 und am 29.05.2016 veröffentlicht.

 

Stadtwaldweiher

Schwan durch Hundebiss schwer verletzt

25.05.2016

Der Schwan wurde in den Hals gebissen und trug schwere Verletzungen davon, die er nur mit viel Glück überlebte. Die bedrohlichen Verletzungen machten eine Behandlung beim Tierarzt notwendig.

Wir bitten alle Hundebesitzer, ihre Hunde anzuleinen und sie insbesondere von Küken-führenden Wasservögeln fernzuhalten.

 

Aachener Weiher

Obduktionsbericht vom Schwan ohne Kopf

24.05.2016

Der Obduktionsbericht für den am 19.04. tot ohne Kopf aufgefundenen Schwan liegt jetzt vor.

Bei der Obduktion wurden zwei Bissverletzungen festgestellt. Ein Biss, der zum Tode des Schwans geführt hat, erfolgte mit großer Wahrscheinlichkeit durch einen großen Hund. Er durchtrennte die Halswirbelsäule. Der zweite Biss erfolgte nach dem Tod des Schwans. Wahrscheinlich hat ein Fuchs den Kopf abgebissen und verschleppt.

Wir nehmen das zum Anlass alle Hundebesitzer zu bitten, ihre Hunde anzuleinen und sie insbesondere von Küken-führenden Wasservögeln fernzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie in einem Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 25.05.2016.

 

Stadtwaldweiher

Wohlfühltage am Stadtwaldweiher

19.05.2016

Nach den Aufregungen der letzten Tage verlebt die Schwanenfamilie einige unbeschwerte Tage und genießt die Aufmerksamkeit der Parkbesucher.

 

Stadtwaldweiher

Revierkampf am Stadtwaldweiher

17.05.2016

Angefangen hatte alles ganz ruhig. Die Schwanenfamilie war morgens aufgebrochen und hatte den Kanal am Tierpark erreicht. Nach einer kurzen Erholungspause begannen sie den Bereich zu erkunden. Dabei stießen sie auf ein ansässiges Schwanenpaar, das versuchte, ihr Revier mit allen Mitteln gegen die Eindringlinge zu verteidigen. Die Auseinandersetzung wurde äußerst erbittert geführt. Letztlich hatten die Schwäne vom Rautenstrauchkanal keine Chance sich zu verteidigen und konnten wegen ihrer Küken auch nicht abfliegen. Deshalb wurden die Schwäne vom Stadtwald, die auch erst wenige Tage vor Ort waren und noch kein Nest errichtet hatten, zum Decksteiner Weiher gebracht.

Das erste Aufeinandertreffen. Der Revierschwan fliegt zum Angriff …

… und landet mitten in den Küken.

Drohen der Rivalen in Höckerschwan-typischer Haltung.

Da keiner der Schwäne nachgibt kommt es zum Kampf.

Die Schwanenfamilie hat sich Richtung Bootsverleih verzogen. Doch der Revierschwan gibt nicht auf und setzt nach.

Er versucht seinen Rivalen aus dem Wasser zu treiben.

 

Stadtwaldweiher

Schwäne vom Rautenstrauchkanal am Stadtwaldweiher

17.05.2016

Die neun-köpfige Schwanenfamilie ist vom Rautenstrauchkanal an den Stadtwaldweiher gewandert.

Auf der Wanderung durch den Stadtwald

Im Kanal an der Kitschburger Straße

 

Aachener Weiher, Lindenthaler Kanäle

Schwäne vom Clarenbachkanal zum Aachener Weiher

17.05.2016

Wie im letzten Jahr ziehen die Schwäne kurz nach dem Schlupf der Küken in den Aachener Weiher um. Und schon nach wenigen Tagen geht es wieder zurück, um dann wiederum nach wenigen Tagen wieder zum Aachener Weiher zu ziehen.

 

Lindenthaler Kanäle

Auch die Schwäne vom Rautenstrauchkanal ziehen weiter

17.05.2016

Auch die Schwäne vom Rautenstrauchkanal haben ihren Brutbereich verlassen und sind an den Stadtwaldweiher gewandert. Mit Unterstützung der Polizei, die den Verkehr auf dem Gürtel sperrte und auch die KVB-Bahnen anhielt, gelang es der neun-köpfigen Schwanenfamilie schließlich den Stadtwald zu erreichen. Dort wurde sie durch Passanten Richtung Weiher gelotst, den sie wohlbehalten erreichte.

 

Lindenthaler Kanäle

Schwäne vom Clarenbachkanal wandern zum Aachener Weiher

13.05.2016

Morgens gegen 6.30 h hat sich die Familie aufgemacht, um vom Clarenbachkanal zum Aachener Weiher zu wandern. Die Universitätsstraße wurde mit Hilfe von Passanten überquert, so dass die Familie vollzählig den Aachener Weiher erreichte.

Das Foto zeigt die Schwäne bei einer Pause auf dem Weg oberhalb des Clarenbachkanals.

 

Lindenthaler Kanäle

Bruterfolg bei den Schwänen am Rautenstrauchkanal

11.05.2016

Beginnend in den frühen Morgenstunden sind bei den Schwänen am Rautenstrauchkanal bis zum Nachmittag sieben Küken geschlüpft.

 

Lindenthaler Kanäle

Bruterfolg bei den Schwänen am Clarenbachkanal

08.05-10.05.2016

Innerhalb von 2 Tagen sind bei den Schwänen am Clarenbachkanal sechs Küken geschlüpft. Eins der Küken ist sehr hell. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Farbmorphe, die als immutabilis bezeichnet wird. Diese Farbvariante entsteht durch fehlendes Melanin.

 

Lindenthaler Kanäle

Tiefer Wasserstand macht Uferbefestigung zur tödlichen Falle

Update 04.05.2016: Die Stadt lässt ab heute Wasser in die Kanäle laufen und hat zugesichert, dies auch über die Feiertage und an den Wochenenden beizubehalten.

30.04.2016

Auf den ersten Blick herrscht Idylle am Rautenstrauchkanal, doch wenn man genauer hinsieht fällt auf, dass der Wasserstand mehr als 20 cm tiefer liegt als der normale Pegel. So tief, dass die Kükentreppen in der Luft hängen.

Die Küken versuchen über die großen Steine an der Uferbefestigung ins Trockene zu klettern, wo sie von ihrer Mutter gewärmt (gehudert) werden. Für dieses Stockentenküken mit völlig durchnässtem Gefieder kommt jede Hilfe zu spät. Die Steinspalte wurde zur tödlichen Falle.

Das sechste Küken der Kanadagänse hatte Glück. Es gelangte mit Menschenhilfe wieder auf das Wasser.

 

Blücherpark

Die Schwäne sind zurück

04.05.2016

Das Schwanenpaar ist zurück im Blücherpark. Nach fast genau einem Monat sind sie wohlbehalten wieder in ihrem angestammten Revier ausgesetzt worden. Nach einer ausgiebigen Reinigung und kurzen Inspektionsrunde haben sie direkt wieder den Nistplatz besetzt.

Erster Blick auf den Weiher

Weiherrunde

Wieder auf dem Nest

 

Lindenthaler Kanäle

Bruterfolg bei den Kanadagänsen

30.04.2016

Sechs Küken hat die Kanadagans an der Klosterstraße ausgebrütet. Der Nachwuchs wärmt sich am liebsten unter dem Gefieder der Mutter. Zur Abwechslung wurde auch schon mal ein Ausflug unternommen.

 

Aachener Weiher

Kanadagans verletzt durch Hundebiss

30.04.2016

Vielen Besuchern ist sie schon durch ihre lauten Rufe aufgefallen. Die bekannte einäugige Kanadagans ist verletzt. Sie musste eingefangen und zum Tierarzt gebracht werden. Der Tierarzt hat festgestellt, dass die Verletzung durch einen Hundebiss verursacht wurde.

Tragisch denn sie ist auf einem Auge blind und lebt damit schon seit einigen Jahren am Aachener Weiher. Anders als ihre Artgenossen bleibt sie auch im Winter in Köln. Ein ganz besonderes Verhalten zeigt sie wenn Stockentendamen mit ihren Küken über den See schwimmen. Sie schließt sich ihnen an und entwickelt Beschützerinstinkte: Wenn andere Enten den Küken zu nahe kommen, zischt die Gans und vertreibt sie, als wäre sie der Familienvater. Eine enge Beziehung entwickelte die Kanadagans 2013 auch zu dem auf dem Aachener Weiher arbeitenden Mähboot, für das sie offenbar Sympathien hegte.

Beobachtungen am Aachener Weiher

Der Aachener Weiher ist für die dort lebenden Wasservögel gerade in der Brutsaison ein schwieriges Revier, das sehr viel Rücksichtnahme durch die Menschen verlangt. Immer wieder werden die Wasservögel mit Küken durch freilaufende Hunde oder auch durch Menschen, die zu nah an die Küken herangehen, ins Wasser getrieben. Dabei ist es für die Kleinen besonders wichtig, sich an Land zu trocknen, weil ihr Dunengefieder noch nicht gefettet ist. Freilaufende Hunde sind dort nicht nur verboten, sie stellen auch eine Gefährdung für die Wasservögel dar.

Leider füttert dort seit einigen Wochen jemand in sehr großen Mengen kleingeschnittenes, zum Teil sehr stark verschimmeltes Brot. Wenn die Wasservögel und im speziellen die Küken davon fressen, können sie daran sterben. Bitte werfen Sie auch kein Brot in das Wasser.

 

Aachener Weiher

Stadt Köln errichtet provisorische Kükentreppen

29.04.2016

Die Stadt Köln hat am Aachener Weiher provisorische Kükentreppen errichtet und damit an vier Stellen den für die Küken notwendigen Ausstieg geschaffen. Die Zusage der Stadt bestand schon seit dem vergangenen Jahr, jetzt sind zumindest Provisorien aufgebaut.

 

Aachener Weiher

SAT.1 NRW berichtet über den Aachener Weiher

27.04.2016

In seiner heutigen Ausgabe hat SAT.1 NRW einen Beitrag über die fehlenden Kükentreppen am Aachener Weiher gesendet.

 

Aachener Weiher

Schwan ohne Kopf tot aufgefunden

26.04.2016

Der Vorgang hat in der Presse ein vielfältiges Echo gefunden.

Kölner Stadtanzeiger vom 25.04.2016

Kölner Stadtanzeiger vom 26.04.2016

Kölner Stadtanzeiger vom 27.04.2016

Express

Rheinische Post

Außerdem haben wir viele Rückmeldungen erhalten, für die wir uns sehr bedanken.

 

25.04.2016

Am Montag, den 18.04.2016 attackierte der Revierschwan das zu diesem Zeitpunkt am Aachener Weiher lebende Schwanenpaar sowie einen grau gefiederten Jungschwan. Er trieb alle drei Schwäne auf die Wiese neben dem Biergarten. Am nächsten Morgen waren der Jungschwan und der Schwanenmann verschwunden. Die Suche blieb erfolglos.

Durch die Nachricht von einem aufmerksamen Leser der Internetseite haben wir den Hinweis erhalten, dass am Dienstagmorgen, den 19.04.2016, der Schwanenmann tot aufgefunden wurde. Der tote Schwan wurde auf der Wiese vor dem Japanischen Institut ohne Kopf aufgefunden. Er lag auf dem Rücken und hatte ein Loch in der Brust. Auffällig ist, dass keine Blutspuren zu sehen waren.

Leider wurde einen Tag später auch noch das Nest komplett geplündert. Die Schwänin hatte drei Eier gelegt. Ein Ei wurde zerschlagen und zwei Eier sind verschwunden.

Die Schwänin leidet sehr unter dem Verlust des Partners. Es wurde beobachtet, wie sie rufend auf der Suche nach ihrem Mann war. Schwäne leben bis zu ihrem Tod monogam als Paar zusammen.

Am 23.04.2016 hat der Revierschwan die Schwanenfrau erneut aus dem Wasser getrieben. Sie befand sich unverletzt auf der Universitätswiese. Der Revierschwan ließ sie allerdings nicht mehr zurück ins Wasser. Deshalb wurde sie in die Schwanenkolonie zum Decksteiner Weiher gebracht (siehe Foto). Dort ist sie keinen Revierkämpfen ausgesetzt und kann in ein Revier ihrer Wahl abfliegen.

Zur Aufklärung des Todes des Schwanes und des verschwundenen Kopfes haben wir die Presse eingeschaltet. Wir suchen nach Hinweisen aus der Bevölkerung, ob jemand beobachtet hat was in der Nacht vom 18.04. auf den 19.04.16 bzw. in den frühen Morgenstunden passiert ist.

Wir suchen Antworten auf folgende Fragen:
• Gab es einen Kampf zwischen den Schwänen?
• Hat jemand den grau-gefiederten Jungschwan abfliegen sehen?
• Gibt es Hinweise zum Verbleib des Kopfes?

Wenn Sie mit Informationen helfen können, senden Sie bitte eine Email an info@schwaene.koeln

 

Decksteiner Weiher

Frühling am Decksteiner Weiher

22.04.2016

Zum schönen Frühlingswetter haben sich mittlerweile wieder 40 Schwäne am Decksteiner Weiher eingefunden.

UPDATE 29.05.2016: Die Kolonie ist inzwischen auf über 50 Schwäne angewachsen.

 

Aachener Weiher

Nachwuchs

22.04.2016

Die Nilgansküken wachsen und erfreuen sich sichtlich an den frühlingshaften Temperaturen.

Seit heute ist nun auch eine Entenfamilie dazugekommen, die mit 12 Küken durch den Aachener Weiher schwimmt. Begleitet wird sie dabei von der einäugigen Kanadagans, die sich schon in früheren Jahren um Entenküken gekümmert hat.

Entenküken müssen regelmäßig ins Trockene, da ihr Dunenkleid nicht gefettet ist und sie sich bei der Mutter aufwärmen müssen. Am Aachener Weiher ist es derzeit noch schwierig für die kleinen Tiere aus dem Wasser zu kommen. Sie müssen sich sichtlich abmühen, um die hohe Betonkante zu überwinden. Zum Glück hat die Stadt die Installation von Kükentreppen zugesagt.

Irgendwann haben es auch die letzten geschafft, den Betonabsatz zu überwinden.

 

Blücherpark

Der Weiher füllt sich wieder

22.04.2016

Langsam, ganz langsam läuft der Weiher im Blücherpark wieder voll. Mehr als eine Woche nach Ende der Suchaktion hat das Wasser noch nicht mal den Rand des Beckens erreicht.

 

Blücherpark

Tierrettung

15.04.2016

Die am Weiher verbliebenen Wasservögel haben es derzeit schwer. Im „Wasser“ finden sie kaum Nahrung und der weiche Schlamm engt die Bewegungsmöglichkeiten ein. Das gilt besonders für den Erpel, der am 23.03.2016 wieder ausgewildert wurde. Er hielt sich schon einige Tage lang im höher gelegenen gekiesten Schilfbereich auf. Er kam kaum durch den Schlamm und erreichte das Wasser nur sehr mühsam. Fliegen konnte er nicht mehr. Er war so entkräftet und abgemagert, dass er schließlich eingefangen werden musste.

Stefan Bröckling (www.tiernotruf.de) mit dem geborgenen Erpel

Noch schwieriger war es für eine Entenfamilie mit sechs Küken. Für sie drohte der Schlamm zur tödlichen Falle zu werden. Der erste Versuch sie einzufangen misslang. Dann wurden sie von zwei Nilgänsen attackiert, die rabiat versuchten, die Küken zu töten. Der Entenmutter gelang es, ihre Küken am Rand des Wasserbeckens zu versammeln. Dort konnten sie von Bürgern, die die Aktion beobachteten, mit einem beherzten Griff eingefangen werden. Die Entenfamilie wurde noch am Abend in eine Auffangstation gebracht.

Justin mit der Entenmutter, daneben die sechs Küken

 

Blücherpark

Suchaktion beendet

14.04.2016

Die Polizei hat die Suchaktion im Weiher vom Blücherpark am Nachmittag beendet. Das Wasser ist fast vollständig aus dem Weiher abgepumpt. Zurück bleibt stinkender Schlamm und jede Menge Unrat. Der Anblick macht deutlich, dass eine Sanierung des Weihers dringend geboten ist.

 

Decksteiner Weiher

Schwan von Angelhaken befreit

13.04.2016

Gestern hat eine aufmerksame Bürgerin einen Schwan mit Angelhaken im Schnabel bemerkt und die Tierrettung verständigt. Stefan Bröckling (www.tiernotruf.de) hat den Schwan eingefangen und vom Angelhaken befreit. Das vollständige Video der Rettungsaktion findet sich hier.

 

Blücherpark

Weiher im Blücherpark wird leergepumpt

12.04.2016

Seit gestern ist das Technische Hilfswerk dabei, das Wasser aus dem Teich im Blücherpark abzupumpen. Veranlasst wurde die Aktion von der Polizei, die sich dadurch das Auffinden neuer Spuren im bisher ungeklärten Mordfall aus dem Dezember vergangenen Jahres erhofft.

Die Polizei veröffentlichte dazu eine kurze Erklärung. Dort heißt es u.a.: „Seit heute Morgen sucht die Polizei Köln im Weiher des Blücherpark nach Beweismitteln in einem Tötungsdelikt aus Dezember 2015. Das circa 9000 Kubikmeter fassende Gewässer wird im Auftrag der Ermittlungsbehörden durch das Technische Hilfswerk leergepumpt. Mit sinkendem Wasserspiegel werden die Beamten der eingesetzten Technischen Einsatzeinheit (TEE) der Polizei Köln den Seegrund absuchen. Im Vorfeld dieser außergewöhnlichen Aktion hat die Polizei in enger Abstimmung mit allen beteiligten Fachämtern der Stadt Köln Vorbereitungen getroffen. Alle weiteren erforderlichen Maßnahmen werden mit Fortgang der Abpumpaktion mit den Spezialisten besprochen.“

Schon am Wochenende wurden die Schwäne in eine Auffangstation gebracht. Um die im Teich lebenden Schildkröten und Fische kümmert sich ein Fischereimeister vor Ort.

 

Aachener Weiher

Die ersten Küken

02.04.2016

Die Nilgänse mit ihren fünf Küken genießen die Frühlingssonne am Aachener Weiher.

 

Lindenthaler Kanäle

Brutgeschäft in vollem Gang

01.04.2016

Beide Schwanenpaare an den Lindenthaler Kanälen haben Nester errichtet und bereits die ersten Eier abgelegt. Am Rautenstrauchkanal ...

... wurde dieses Jahr ein Nistplatz direkt an der Klosterstraße gewählt. Nur wenige Meter gegenüber haben sich die Kanadagänse ihr Nest gebaut.

Das Paar vom Clarenbachkanal ...

... brütet an derselben Stelle wie im letzten Jahr. Gleich gegenüber bauen die Blesshühner.

 

Blücherpark

Das Brutgeschäft beginnt

30.03.2016

Die Schwäne sind mit dem Nestbau gut vorangekommen und haben mit der Eiablage begonnen. Noch sitzt das Männchen häufiger auf dem Nest.

 

Deckstener Weiher

Nur noch 16 Schwäne

28.03.2016

Von den ehemals 50 Schwänen zu Beginn des Winters sind mittlerweile nur noch 16 am Decksteiner Weiher. Darunter befinden sich zwei Jungschwäne aus dem vergangenen Jahr. Aufgrund des mangelnden Nahrungsangebots sind die meisten Schwäne weggeflogen.

 

Blücherpark

Der Erpel ist wieder frei

23.03.2016

Der vor drei Wochen eingefangene Erpel ist wieder in Freiheit. Seine Verletzungen sind gut verheilt.

Auf dem Weg in die Freiheit

Die Wunden sind gut verheilt

 

Aachener Weiher

Neues Schwanenpaar

11.03.2016

Seit heute zieht ein neues Schwanenpaar seine Bahnen auf dem Aachener Weiher.

 

Lindenthaler Kanäle

Erneute Rückkehr an den Rautenstrauchkanal

02.03.2016

Das verletzte Schwanenpaar hat sich eine Woche lang nach dem Kampf mit dem Revierschwan in der Auffangstation der Paasmühle erholt. Fünf Tage lang waren sie danach am Stadtwaldweiher und haben dann beschlossen wieder in ihr altes Revier zurückzukehren.

 

Blücherpark

Verletzten Erpel geborgen

02.03.2016

Am Blücherpark ist es mit Hilfe des Tierretters Stefan Bröckling (www.tiernotruf.de) endlich gelungen, einen durch eine Angelschnur verletzten Erpel einzufangen. Seit Wochen wurde er schon beobachtet und verschiedene Einfangversuche waren gescheitert. Das Tier hatte sich dünne Schnüre um beide Beine gewickelt und dazu am rechten auch noch ein Stück Holz mit eingebunden. Die Schnüre waren bereits in die Beine eingewachsen und mussten mühsam vom Tierarzt in mehreren Behandlungen entfernt werden. Der Erpel erholt sich derzeit in der Entenauffangstation der Entenhotline in Düsseldorf.

Linkes Bein

Rechtes Bein

Mit blauem Verband in der Auffangstation

 

Stadtwaldweiher

Abflug zu den Lindenthaler Kanälen

02.03.2016

Die Schwäne fliegen am 02.03.2016 wieder zurück in ihr Revier am Rautenstrauchkanal.

 

Stadtwaldweiher

Die Schwäne sind zurück

27.02.2016

Die Schwäne sind wieder im Stadtwaldweiher. Sie waren im Herbst von dort an den Rautenstrauchkanal gezogen und hatten dort am vergangenen Wochenende einen Revierkampf ausgefochten. Dabei verletzten sie sich und wurden zur Behandlung in die Paasmühle gebracht. Von dort sind sie jetzt zurück und wurden am Stadtwaldweiher in die Freiheit entlassen.

Nach dem Transport ging es mit großen Flügelschlägen ab in die Freiheit

Als erstes war ausgiebiges Putzen angesagt.

 

Lindenthaler Kanäle

Nestbau hat begonnen

23.02.2016

Nach dem Kampf sind die Revierschwäne zurück zum Clarenbachkanal und haben mit dem Nestbau begonnen. Sie errichten ihr Nest an der gleichen Stelle wie im letzten Jahr. Der Bereich ist bereits mit einem Zaun abgeschirmt, damit sie ungestört bauen und später brüten können.

 

Adenauer Weiher

Revierkämpfe

22.02.2016

Das Schwanenpaar, das am Adenauer Weiher brüten möchte, vertreibt die dort lebende Schwänin. Sie findet ein neues Zuhause am Decksteiner Weiher in der Schwanenkolonie.

Der Revierschwan vertreibt alle Konkurrenten

 

Lindenthaler Kanäle

Kämpfende Schwäne an den Lindenthaler Kanälen

20.02.2016

Nun ist auch der Revierschwan vom Aachener Weiher an den Rautenstrauchkanal zurückgekehrt. Dort trafen die beiden Schwanenpaare aufeinander. Da die Schwäne das Revier jeweils für sich beanspruchen entbrannte wie im letzten Jahr ein Kampf der beiden Männchen um die Vorherrschaft. Ein Schwan hat sich bei der Auseinandersetzung verletzt. Daher musste das Paar, das letztes Jahr an der Brücke der Lortzingstraße brütete, zunächst für eine Woche zur Behandlung in die Paasmühle gebracht werden. Die Paasmühle ist eine Auffangstation für Wildvögel.

Die Schwanenpaare treffen aufeinander

Die Männchen kämpfen

 

Blücherpark

Frost

17.02.2016

Die Wasservögel vom Blücherpark befinden sich alle in der Nähe der Fontaine, da der Weiher an allen anderen Stellen zugefroren ist.

Die Schwäne des Blücherparks genießen die Sonne und schwimmen an der Eiskante entlang.

Die Ente "Füßchen", bei der sich vor einigen Jahren eine Angelschnur um den Fuß verfangen hatte, versucht mühsam sich mit dem gesunden Bein über das Eis zu bewegen. Sie wurde vor drei Jahren von dem Weiherpaten des Blücherparks gerettet und zum Tierarzt gebracht. Dort konnte die Angelschnur entfernt werden. Leider war der Fuß nicht mehr zu retten. Mittlerweile kommt sie gut mit ihrer Behinderung zurecht. Im Wasser beim Schwimmen merkt man kaum etwas davon.

 

Fünf Jungschwäne am Decksteiner Weiher

06.02.2016

Die aufgeweckten Jungschwäne vom Aachener Weiher sind sicher in der Schwanenkolonie am Decksteiner Weiher angekommen und haben sich schon gut in die dort lebende Gruppe von ca. 30 Schwänen integriert. In der Kolonie lernen sie von den anderen Schwänen Sozialverhalten und Rangordnung. Außerdem haben sie dort viel Platz, um ausgiebige Flugübungen zu machen, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie mit Überlandleitungen kollidieren.

Neben den drei Jungschwänen vom Aachener Weiher leben in der Schwanenkolonie noch 2 weitere Jungschwäne, von denen wir nicht wissen, wo sie her kommen. Einer ist am 30.01.16 am Decksteiner Weiher gelandet. Er ist sehr stark grau gefiedert. Der andere ist schon seit Oktober 2015 dort. Er ist leicht daran zu erkennen, dass er sehr viel weiß in seinem Gefieder trägt.

Auch wenn die Geschwister vom Aachener Weiher an unterschiedlichen Tagen am Decksteiner Weiher angekommen sind und es dort sehr viele Schwäne gibt, erkennen sie sich sofort und es kommt zu freudigen Begrüßungsszenen.

Begrüßungsszene der Geschwister vom Aachener Weiher

 

Aachener Weiher

Vertreibungszeit

24.01. - 06.02.2016

Schon seit Wochen läuft die Vertreibungszeit. Es ist völlig normal, dass Schwaneneltern ihren Nachwuchs in den Monaten Januar und Februar vertreiben. Die Jungschwäne sind dann in der Regel neun Monate alt, flugfähig und kommen alleine zurecht. Bei den Eltern beginnt dann erneut die Paarungszeit.

Papa Schwan duldet dann nicht mehr, dass die Jungschwäne in seiner Nähe Nahrung aufnehmen oder schlafen. Anfangs werden sie nur in den Nacken gebissen, später werden sie dann verjagt und dabei teilweise fliegend verfolgt. Völlig erschöpft landen die Jungschwäne des Öfteren draußen am Ufer und werden nicht mehr ins Wasser gelassen. Für die Jungschwäne eine gefährliche Situation. Mehrfach werden sie in der Nähe der angrenzenden Straßen beobachtet.

Der erste Jungschwan fliegt am 24.01.2016 ab zum Decksteiner Weiher. Die beiden anderen Jungschwäne erreichen am 29.01. und 06.02.2016 den Decksteiner Weiher und integrieren sich sofort in die Gruppen.

Nun hat Papa Schwan es erneut geschafft: alle drei Kinder sind erfolgreich vertrieben und das Revier ist wieder frei für die nächste Generation!

 

Decksteiner Weiher

Ankunft des ersten Jungschwan vom Aachener Weiher

24.01.2016

Der erste vertriebene Jungschwan vom Aachener Weiher fliegt zum Decksteiner Weiher, um sich ein neues Zuhause zu suchen. Er landet in dem einzigen noch nicht zugefrorenen Wasserloch und schließt direkt neue Freundschaften. Nun sind bereits zwei Jungschwäne am Decksteiner Weiher.

Es werden sofort neue Freundschaften geschlossen

Der erste Jungschwan, der diesen Herbst am Decksteiner Weiher gelandet ist

 

Wintereinbruch

19.01.2016

Für die Wasservögel wird es ungemütlich. Wie hier am Decksteiner Weiher drängen sie sich an der letzten verbliebenen offenen Wasserfläche. Noch immer befinden sich dort 40 Schwäne, an die 100 Blesshühner und unzählige Enten, die nun auf sehr engem Raum leben müssen.

Einige Schwäne marschieren über das Eis. Kurz darauf sind sie zum Wasserloch abgeflogen.

Gedränge am eisfreien Bereich.

 

Stadtwaldweiher

Die Jungschwäne fliegen weg

02.01.2016

Schon im Lauf des Silvestertages schwimmen die Jungschwäne unruhig und aufgeplustert durch den Stadtwaldweiher. Durch das Geböller sind sie total verängstigt. Ihre Eltern sind auch nicht mehr da. Diese sind bereits Ende November in ihr altes Brutgebiet am Rautenstrauchkanal zurückgeflogen. Die Jungschwäne sind seitdem auf sich alleine gestellt.

Vermutlich am 2. Januar fliegen sie dann weg.

Wir suchen sie mit Hilfe eines Zeitungsartikels, weil es sehr oft vorkommt, dass Jungschwäne wegen ihrer fehlenden Flugerfahrung abseits der Weiher, z.B. in einem Baum oder mitten auf der Straße landen und somit in Gefahr sind. Es gehen viele Hinweise von aufmerksamen und engagierten Lesern ein. Leider handelt es sich bei den gesehenen Schwänen nicht um die vermissten Jungschwäne.

Wir hoffen, dass sie sich einer Jungkolonie von Schwänen anschließen konnten und sicher in einem anderen Gewässer gelandet sind. Vielleicht kommen sie ja auch eines Tages wieder zurück. Hier ist eines der letzten Bilder.

 

www.schwaene.koeln

Diese Webseite wurde von einer Gruppe Natur- und Tierliebhabern ins Leben gerufen, von denen einige als ehrenamtliche Weiherpaten der Stadt Köln aktiv sind. Wir setzen uns für den Naturschutz, den Erhalt und die Entwicklung der Lebensräume an den Kölner Weihern unter den besonderen Bedingungen der Großstadt ein.

Die Webseite schwaene.koeln dient der Information interessierter Mitbürger über die Situation und Ereignisse rund um die Kölner Weiher und berichtet über die dort beheimatete Flora und Fauna. Schwerpunkt unserer Beobachtungen und Berichte sind die Schwäne und Wasservögel.

Falls Sie verletzte Wasservögel sehen, dann finden Sie hier einige Ansprechpartner zur Tierrettung, an die Sie sich wenden können.

Wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen wollen, senden Sie uns eine Email an: info@schwaene.koeln

 

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